Alpines Museum der Schweiz

Albert Mountain Award 2020

Die schweizerische King Albert I Memorial Foundation übergibt am 25. September 2020 den goldenen Albert Mountain Award einer Person und zwei Institutionen für ihre massgeblichen Verdienste in der Welt der Berge: dem Schweizer Musiker Christian Zehnder, der französischen Zeitschrift «L’Alpe» und dem schweizerischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF.
 

Die Gewinner:innen des King Albert Awards 2020

Die 1998 vom Verleger Jacques Glénat in Zusammenarbeit mit dem Musée dauphinois in Grenoble gegründete Vierteljahreszeitschrift «L’Alpe» untersucht und beleuchtet die unterschiedlichsten Aspekte des ganzen Alpenbogens. Dabei liegt  das Schwergewicht auf der Kultur und dem Erbe des alpinen Europa: seiner Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Jedes der bisher 90 erschienenen grossformatigen Hefte, jeweils bis 96 Seiten dick, widmet sich ausführlich einem Thema. 

Institut für Schnee- und Lawinenforschung, Davos Die Schnee- und Lawinenforschung in der Schweiz institutionalisierte sich ab den 1930er Jahren und führte 1942 zur Gründung des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF auf dem Weissfluhjoch/Davos. Das Institut bearbeitet die Lawinenthematik mit grosser vertikaler Tiefe: von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung über die Entwicklung von praxisbezogenen Verfahren bis hin zur Ausbildung von Fachleuten und Entscheidungsträgern in den Regionen. Seit den 1970er Jahren werden auf Gemeindeebene nach den am SLF in enger Zusammenarbeit mit der Praxis entwickelten Richtlinien Lawinen-Gefahrenzonenpläne erstellt.

Der Schweizer Musiker Christian Zehnder, geboren 1961 in Zürich, beschäftigt sich als Sänger, Stimmakrobat, Komponist, Regisseur und Performer seit Jahren mit den Alpen als Klangraum. Ihn interessieren nonverbale Ausdrucksformen der mensch lichen Stimme wie Jutz und Jodel, die er mit zeitgenössischen Körperstimmtechniken und Obertongesang zusammenführt und weiterentwickelt.