Swiss Alpine Museum

Conferences

Once a year, the ALPS organises a “networking conference” at various venues on a rotating basis, with the aim of promoting the ongoing discussion about content, ideas, and current projects. The participants come together to explore the relationship between people and mountains in all its various facets.

This year’s conference at CIRM, the Centre interdisciplinaire de recherche sur la montagne in Sion, will focus on living together in the mountains: What are the social challenges people face in mountain regions? What reinforces local culture? How can sustainable development be achieved?

Below you will find the projects that were presented at the conference.
The conference was held in two languages (German–French). The respective projects were presented either in German or French.

Projects

Convivenza –
Zusammenleben in Berggemeinden

Seit 2021 bringt das Projekt «Convivenza» die Menschen in den drei Bündner Berggemeinden Vals, Lumnezia und Obersaxen Mundaun zusammen. Oder auch nicht. Oder ganz anders als gedacht. Das Zusammenleben von Alteingesessenen, Zugezogenen, Rückgekehrten, Zweitheimischen, Gästen und multilokal Lebenden birgt Chancen, Herausforderungen und Überraschungen aller Art. Projektleiter Tobias Heinisch von der Fundaziun da cultura Lumnezia lernt auch nach drei Jahren noch jeden Tag dazu und teilt hier seine Erfahrungen.

Foto: Noldi Wieland, Ilanz

Faire (avec

En 2080, dans les Alpes, le monde est bouleversé par des crises écologiques, énergétiques et économiques. La modernité a disparu. Près de l‘église du Châble, un bâtiment abrite un espace où l‘on trouve outils, pièces de rechange, documents et images à décrypter pour réinventer des pratiques et des imaginaires. L‘exposition «Faire (avec)» au Musée de Bagnes se visite sans électricité. Elle invite à explorer les salles du musée comme des espaces créatifs et réflexifs où des voyageurs ont réutilisé les vestiges du passé. Le musée saisit ainsi l‘urgence de la crise écologique et interroge les patrimoines régionaux comme sources d‘inspiration pour l‘avenir.

Projekt ILEA
(Institute for Land and Environmental Art), Safiental GR

Mit seinen Initiativen im Feld der Kunst und Ökologie engagiert sich ILEA in einer der strukturärmsten Bergregionen der Schweiz und setzt sich für künstlerische und sozioökologische Transformation ein. Das Projekt will Brücken schlagen, neue Narrative schaffen und die Zukunft mitgestalten – als experimentelles Zusammenspiel aus Kunst, Wissenschaft, Gesellschaft und Publikum. Neben globalen Fragen zu Klima, Biodiversität und Nachhaltigkeit, werden auch regionale Aspekte, wie die Zukunft der alpinen Peripherie und die Probleme von Bergregion befragt.

Foto: Mathias Kunfermann

Gutes Altern im Urner Berggebiet – Ein transdisziplinäres Forschungsprojekt

Inspiriert vom Tessiner Projekt «Tessiner Bergtäler: Ideen für eine altersgerechte Raumentwicklung» führen die Gesundheitsförderung Uri und das Institut «Kulturen der Alpen» in vier Urner Bergdörfern Interviews mit älteren Personen durch. Es geht dabei um die Frage, wie sich das Leben in diesen Dörfern seit den 1950er Jahren verändert hat, wie die Befragten den Wandel im öffentlichen Raum und im Verhältnis zwischen den Generationen wahrnehmen, und was es braucht, damit sie so lange wie möglich ein selbstbestimmtes und sozial integriertes Leben vor Ort führen können.