Alpines Museum der Schweiz

EU‑Botschafter:innen im ALPS

Die Botschafterinnen und -Botschafter der EU- und EFTA-Staaten in Bern haben am 10. Juni gemeinsam die Ausstellung «Grönland. Alles wird anders» im ALPS Alpines Museum der Schweiz besucht.  

Der Besuch der 26 Botschafterinnen und Botschafter wurde von der EU-Delegation in Bern zusammen mit dem ALPS organisiert. Er fand im Rahmen der monatlichen Botschaftertreffen statt und leitete einen anschliessenden Austausch mit Schweizer Vertreter:innen über Arktis-Politik ein.  

«Die Ausstellung gibt den Menschen aus Grönland eine Stimme. Ihre vielfältigen Perspektiven zeichnen ein einzigartiges Bild ihrer Realität und Eigenständigkeit. Die EU steht als enger und verlässlicher Partner an der Seite Grönlands – in Respekt vor seiner Autonomie und in Zusammenarbeit mit Grönland und Dänemark, um gemeinsame Herausforderungen wie Sicherheit, Klimawandel, nachhaltige Entwicklung und den Schutz arktischer Lebensräume zu bewältigen», so Andreas Künne, EU-Botschafter in der Schweiz, über seine Eindrücke und die Motivation zum Besuch.  

Unter den Besuchenden befanden sich der dänische Botschafter sowie die Vertreter von Spanien und Ungarn, in deren Ländern Abklärungen zur Übernahme der Ausstellung laufen. Deutschland markiert – nur eine Woche nach dem Besuch der Botschafter:innen – den Auftakt der Europatournee: Der Frankfurter Kunstverein eröffnet die ALPS-Ausstellung am 18. Juni unter dem aktualisierten Titel «Grönland – Not For Sale – Kalaallit Nunaat Forever».  

Bereits jetzt hat die Ausstellung in Bern Rekordzahlen erreicht: Bis heute (Stand 10. Juni 2026) hat «Grönland. Alles wird anders» so viele Besuchende erreicht, wie Grönland Einwohner:innen hat: rund 57 000. Damit gehört sie zu den bestbesuchten Ausstellungen des ALPS seit der Neuausrichtung 2012.  

«Grönland. Alles wird anders» läuft noch bis am 16. August 2026 im ALPS.