Alpines Museum der Schweiz
Eine Frau steht in einem Noblen Esszimmer an einer Orangen wand.
Die Frauen der Helden

Tod am Berg und was er hinterlässt
Mo, 26.10.2026, 18.00–19.30 Uhr

Im Jahr 1964 stürzte der erst 35-jährige Edmund Camenisch im Glarnerland zu Tode. 60 Jahre später dreht sein Sohn Reto Camenisch einen Dokumentarfilm – nicht über den Vater, sondern über seine Mutter und drei weitere Frauen, deren Männer beim Bergsteigen ihr Leben verloren. Das germanische Wort für „Held" ist „Halipa" und bedeutet „freier Mann". Camenisch interessiert, wer die Kosten dieser Freiheit mitträgt – und was ein solcher Tod am Berg hinterlässt. 

Der Filmemacher und eine seiner Filmprotagonistinnen, die Bergführerin Carla Jaggi, sprechen über ihre Erfahrungen als Hinterbliebene – über Trauer, Trauma und Bewältigungsstrategien. Zudem gibt es einen exklusiven ersten Einblick in den Film (Kinostart Frühjahr 2027).

Mit Apéro im Anschluss Film & Podiumsgespräch im Rahmen der «Woche zum Leben mit dem Tod»

Moderation: Alexander Sury (DerBund)

Eintritt
Gratis, keine Voranmeldung (Platzzahl beschränkt)